Hallöle!
Letztes Mal bekam ich eine E-Mail von Herrn Sander, die von den bisher gewohnten Beziehungsthemen abwich und schon etwas in Richtung Motivationscoaching ging. (Ich nehme an, Herr Sander hat die Zeit gefunden, den neuen Leonardo di Caprio Film 'The Wolf of Wall Street' zu sehen.)
Ich fragte mich natürlich gleich, ob Herrn Sander langsam die Themen für Mails ausgehen, es drehte sich doch meist nur um Frauen, die auf der Suche nach der wahren Liebe doch immer nur an ihrem geringen Selbstwertgefühl scheitern und war gespannt, was da auf mich zukommt.
Die Enttäuschung war deswegen umso größer - Herr Sander, diese Mail war - Verzeihung wenn ich das jetzt so ausdrücke - ein Griff ins Klo!
Wieso? Nun seht selbst.
Die Überschrift besagter E-Mail lautete 'Haben Sie manchmal grundlos schlechte Laune?', was mir sofort ein leichtes Unbehagen bereitete. Tja Mädels, es kommt tatsächlich vor, dass ich manchmal grundlos schlecht gelaunt bin .. doch muss ich gestehen, bisher dachte ich immer, ich bin ein Opfer meiner Hormone - besser bekannt als PMS, das gefürchtete PMS. (Das ziemlich geniale weibliche Gesangsduo Frauenzimmer Deluxe hat darüber einen ebenso ziemlich genialen Song geschrieben und sind damit erfolgreich im Ösi Fernsehen aufgetreten - nachzuhören auf ihrer Homepage oder gleich auf youtube. I like!)
Christian Sanders Erklärung geht aber in einer andere Richtung, in die unseres Unterbewusstseins, liest selbst die ganze Mail:
"Liebe Elli, Ich hoffe, es geht Ihnen gut!
Heute möchte ich Ihnen einen Tipp geben, mit dem Sie sich noch ein wenig beschwingter und positiver fühlen werden.
Vielleicht kennen Sie das:
An manchen Tagen haben Sie schon beim Aufstehen schlechte Laune und sind verärgert. Es gibt eigentlich keinen Grund für die miese Laune und Sie wundern sich, warum Sie so schlecht drauf sind.
"
Die Lösung folgt nach einigen Blablabla auch sofort: Die Medien sind schuld!
"Fakt ist, dass sich nahezu alles in den Medien um Intrigen, Mord, Betrug, Katastrophen und Ungerechtigkeiten dreht. Und das schlimmste daran: Man kann selbst so gut wie NICHTS daran ändern.
Unser Unterbewusstsein stellt also täglich fest: Die Welt ist ein schlechter Ort und es lässt sich nichts daran ändern... Und mit genau diesem Gefühl schläft man dann abends ein. Ist es da ein Wunder, dass man manchmal "grundlos" schlecht gelaunt und frustriert ist?"
Soweit alles klar. Aber warum dann der Griff ins Klo? Abgekupfert sag ich nur! ;)
Auf der Website Gründerplan findet man immer wieder Artikel von Motivationscoaches zu verschiedenen Themen - manche nicht uninteressant.
Am 02. Juli 2013 hat der Networkercoach Wolfram Andes einen Artikel online gestellt, der sich fragt, wie äußere Einflüsse unser Bewusstsein vergiften.
Der Artikel beginnt so:
Ich hoffe, es geht Ihnen gut. Heute möchte ich Ihnen einen Tipp geben, mit dem Sie sich noch ein wenig beschwingter und positiver fühlen werden. Vielleicht kennen Sie das: An manchen Tagen haben Sie schon beim Aufstehen schlechte Laune und sind verärgert. Es gibt eigentlich keinen Grund für die miese Laune und Sie wundern sich, warum Sie so schlecht drauf sind.
Und wie endet es? Genau so ...
"Fakt ist, dass sich nahezu alles in den Medien um Intrigen, Mord, Betrug, Katastrophen und Ungerechtigkeiten dreht. Und das schlimmste daran: Man kann selbst so gut wie NICHTS daran ändern.
Unser Unterbewusstsein stellt also täglich fest: Die Welt ist ein schlechter Ort und es lässt sich nichts daran ändern... Und mit genau diesem Gefühl schläft man dann abends ein. Ist es da ein Wunder, dass man manchmal "grundlos" schlecht gelaunt und frustriert ist?"
Fällt was auf? Ja! Es ist 1:1 dasselbe, Anfang, Mitte (den hab ich hier ausgelassen) - Schluss -
Da herrscht nun Erklärungsbedarf. Hat da unser verehrter Beziehungscoach etwa abgeschrieben? Ganz ehrlich, so dumm kann in der heutigen vernetzen Welt doch niemand mehr sein!
Aber wenn er nicht plump geklaut hat, welche Erklärung dann? Sind Herr Andes und Herr Sanders die gleiche Person, anders nur in Namen und Aussehen (aber online kann man das so einfach faken)? Die Namen klingen sogar ähnlich und die Website von Herrn Anders schreit nach Sander-Style. Tja Herr Sander, erklären Sie sich! Sind Sie nichts weiter als ein Schwindler? Einer der gerne abschreibt? Okaaaay, manche werden sich denken, war doch nur eine Mail, aber ich finds trotzdem ziemlich kacke. Ernst nehmen kann ich Sie nicht mehr, okay stopp, ich glaube so richtig ernst genommen habe ich Sie nie, dafür bieten Sie mir zu flache und einfache Erkärungsmuster für Mann-Frau-Beziehungen , die in der Praxis doch viel komplexer sind. Aber ich habe immerhin genügend Anregungen gefunden, mir eigene Gedanken zu den Themen zu machen. Schade.
Deswegen heute zum Abschied ein passendes Lied für Sie, Herr Sander! Aber nicht in der Originalversion, das fiele mir heute nicht ein, sondern in der Coverversion - von unseren geliebten Heino! Have fun! http://www.youtube.com/watch?v=PAFPGhFBvHg
Donnerstag, 30. Januar 2014
Freitag, 6. Dezember 2013
Soll ich oder soll ich nicht ... gleich mit ihm ins Bett?
Guten Abend allerseits!
Ich war gerade neugierig und habe meine Christian
Sander Mails nach einer für mich doch sehr wesentlichen Frage durchkämmt,
jedoch finde ich keine einzige Mail zu dem Thema. Ich bin enttäuscht! Gerade ein
Experte wie Herr Sander müsste doch eine Antwort auf die eine Frage haben, bei
der sich die Gemüter scheiden:
Gibt es zu schnellen Sex????
Die Sache ist schnell klar: Entweder man ist dafür
oder man ist dagegen. Dazwischen ist kein Platz.
Dafür sind - wie kann es auch anders sein - die
Männer! Natürlich haben Männer nichts gegen zu schnellen Sex, es kann ihnen gar
nicht schnell genug gehen. Gefühle sind Nebensache, es regiert die Lust. Einige
meiner Dates haben mir später (nachdem klar war, dass keine Beziehung daraus
wird) ganz klar gesagt, dass sie gehofft haben, mich gleich beim ersten,
maximal zweiten Date ins Bett zu kriegen. Wer ich bin, als Person, war derweil
nur Nebensache. Nicht besonders schmeichelhaft denkt ihr? Aber nicht doch! Ich finde es nicht schlecht, wenn ein Mann, der mir immerhin so gut gefällt, dass
ich mich mit ihm auf ein Date einlasse, zugibt, auf mich
"abzufahren".
Aber zurück zum Thema. Frauen und schneller Sex? Nein,
wir wollen das nicht und machen tun wir es schon gar nicht! No way! Unsere
offizielle Version klingt so:
"Ich, sofort mit einem Typen ins Bett? Nein,
niemals! Das geht ja viel zu schnell, daraus wird ja nichts! Ich möchte ja
nicht gleich den Ruf haben, das größte Flittchen zu sein!" Der Moralapostel
spricht.
Hmm, aber jetzt mal ehrlich, ganz so stimmt das
natürlich nicht. Haben nicht auch schon mal einige von uns den
"Kardinalfehler" begangen und sind am ersten Abend mit einem Typen im
Bett gelandet? Ich schon! Deswegen setzte ich "Kardinalfehler" auch
in Anführungszeichen - wie es ein Fehler erschien es mir zu dem Zeitpunkt
nicht.
Hat es sich später als Fehler herausgestellt? Habe
ich es bereut? Teils teils, aber ich stehe zu meinem Grundsätze, der mir schon
des Öfteren Ärger bereitet hat, aber auch schon sehr viele unvergessliche
Momente beschert hat: Man bereut nur Dinge, die man nicht gemacht hat. Trotzdem
.. am Morgen danach, im kalten Licht des Tages wie es so schön heißt, haben
sich manche Dinge anders präsentiert. Oft habe ich mich schmutzig gefühlt und
ja, auch ein leichter Selbsthass war dabei. Musste es so schnell gehen? Warum
habe ich mit ihm sofort geschlafen? Die typischen Fragen halt.
Bei zwei Dingen fühlte ich mich dann sogar richtig
mies, und zwar
1 wenn der Herr auf Nimmerwiedersehen verschwunden
ist und sich nicht mehr gemeldet hat (dass ich das echt unsympathisch finde,
habe ich bereits in einem anderem Post erwähnt)
2 wenn der Sex grauenhaft war. Ja, meine
schlimmsten Sexerlebnisse hatte ich bei One-Night-Stands... und ich kann in
einer Hinsicht dem ONS eine positive Seite abgewinnen: Frau weiß sofort, wie
der Mann im Bett ist und ob sie harmonieren. Ich denke, Sex bei
One-Night-Stands muss zwar nicht, ist aber meistens, zwangsläufig mies. Zwei,
die sich kaum kennen landen im Bett, manchen hilft das Fremde sich
fallenzulassen, vielen anderen hindert genau das daran und der Sex ist
schlecht.
Was bleibt nach zu schnellen Sex?
Ich weiß nicht, wie es bei euch verlaufen ist, aber
meine "sofort mit einem Typen ins Bett gehen" -Erfahrungen blieben
meist bei einer Nacht, manchmal wurden auch zwei oder drei daraus. Aber niemals
ist daraus eine Beziehung entstanden. Auch in meinem Freundeskreis kenne ich
keine Frau, die nachdem sie sofort (damit meine ich beim ersten Date) geschlafen
hat, mit ihm auch zusammen gekommen ist. Ist also was Wahres dran? Killt zu
schneller Sex eine mögliche Beziehung? Da Herr Sander zu dem Thema ausfällt,
will ich eine andere Expertin dazu befragen - Anne West, eine Frau mit Ahnung,:
"Jede Beziehung beginnt mit einem
One-Night-Stand. Es beginnt immer mit einer Nacht. Ob das der Anfang von
vielen ist oder ob es die einzige bleibt, weiß man(n) frühestens am nächsten
Tag. Die Frage aber, die vorher zu entscheiden ist, lautet, wann diese
Nacht stattfinden soll. Bevor man sich kennenlernt - oder hinterher. Die einen
hätten gern erst den Sex, dann das Herzflimmern, die anderen ziehen den Sex als
letzte Prüfung vor."
Jeder also wie er mag, alles eine Frage der
Einstellung und persönlichen Vorlieben. Manche mögens heiß, andere lauwarm
serviert. Nur Sex zu haben ist moralisch nicht verwerflich. Ran an den Mann,
wenn Frau will und ohne Selbsthass. Wer weiß, wie oft wir uns selber schon
Chancen verbaut haben mit dem Gedanken "Oh Gott, der will mich jetzt
sicher nicht mehr, ich bin ein Flittchen!"
Ob eine Beziehung daraus entsteht ist zu Beginn Nebensache, erst muss
man wissen, ob der andere überhaupt zu einem passt und ganz ehrlich, warum dann
ewig mit dem Sex warten? Und - eingefleischte Fans der Serie "Sex and the
City" (wie ich einer bin) wissen, dass auch Carrie und Mr. Big ein Paar
wurden, obwohl sie gleich beim ersten Date Sex hatten. Das macht doch Hoffnung, oder?
every woman deserves to have a man ...
Warum Christian Sander falsch liegt?
Wenn jede Frau so einfach, nur mit ein paar Tipps und Tricks, jeden Mann verführen könnte, gäbe es viel weniger Singles. Deswegen meine Lieben heute zur Erinnerung:
Gute Nacht!
Dienstag, 3. Dezember 2013
Anziehung durch Unabhängigkeit?! Ein Märchen über unabhängige Frauen.
Auch wenn ich die letzten Beiträge etwas vom Thema
abgekommen bin, kam ich nicht umhin, mich über die dauernd bei mir
eintreffenden Christian Sander Mails zu amüsieren.
Höret, höret nun:
Mit dieser Eigenschaft werden Sie ihn verzaubern,
Elli!
Diese weibliche Eigenschaft macht Männer süchtig
Elli.
Was Männer magisch anzieht.
Elli, er weiß nicht was er will?
Wenn Sie DAS tun, wird er sie für immer lieben.
Selbst der unaufmerksamsten Leserin muss auffallen,
dass sich die Themen nicht nur ähneln, nein sie behandeln eigentlich immer das
Gleiche, nur in verschiedenen Überschriften.
Aber aufmerksame Leserinnen von Herrn Sander
kennen das Geheimrezept: Frau soll unabhängiges Leben führen, eigenständig und
selbstbewusst sein, nicht zu zickig und sich sexy fühlen blablabla
ja wissen wir eh, machen wir jeden Tag und sind vielleicht trotzdem
allein? Puh, woran könnte das nur liegen? Herr Sander hat auch hier Rat, denn
dann sind wir Frauen nicht authentisch genug! Alles nur aufgesetzt! Nichts ist
echt! Damn .. dann ist man ja ein Vollversager.
Dazu kommt noch, dass man beim Lesen der Sander
Mails meint, wir Frauen sind nur auf der Welt, um Männer das Leben möglichst
schwer zu machen (gut, ich will dem jetzt mal nicht so sehr widersprechen ;) ),
weil wir uns aufdrängen, wir machen uns zu viele Gedanken über sie. Das ist ein
Fehler laut Christian Sander, ein Fehler, denn viele Männer wollen diese
Aufmerksamkeit nicht, viele Männer wollen ja besagte selbstbewusste,
eigenständige Frau bei der sie nicht Lebensmittelpunkt sind.
Ich frage mich - stimmt das? Was denkt ihr? Bevor
man gleich die Flinte ins Korn wirft, lohnt es sich, diese Unabhängigkeit näher
zu betrachten.
Prinzipiell gebe ich Herrn Sander darin Recht, dass
weibliches unabhängiges Denken und Leben Männer anzieht. Aber die Betonung
liegt hier auf ANZIEHT, von Bindung ist das noch weit entfernt. Ich habe hier
eher das Gefühl, dass gerade die Unabhängigkeit einer Frau den Jäger im Mann
weckt und es dabei oft nur um das Erobern der Beute geht. Sicher sind Frauen
emanzipiert genug, um sich freiwillig erlegen zu lassen, keine Frage! Aber was
passiert danach? Mann zieht weiter (warum schreibt Herr Sander nicht mal über
das?! Dieses Verhalten finde ich echt bedenklich und in keiner seiner E-Mails
ist eine Erklärung dafür drinnen!) und Frau entwickelt diese doofen
Bindungshormone nach dem Geschlechtsverkehr und kann zuerst mal gar nicht
abziehen. Das ist biologisch ja gar nicht möglich, also macht frau sich
Gedanken. Frustrierend in dem Beispiel ist, dass sich der Mann umgekehrt kaum
Gedanken über die Frau machen wird, vor allem wenn der Sex mies war. (Ja meine
Lieben, ich habe einige dieser Jäger in meinem Freundeskreis und ja, auch Frauen
können beim Sex mies sein, nicht nur Männer :p )
Generell frage ich mich: Kann man wirklich von
jemanden verlangen, gerade wenn ein erstes Interesse erwacht ist und schon
Gefühle da sind, welcher Art auch immer, dass man sich keine Gedanken um den significant other macht??? Nein! Wie
soll das funktionieren?
Es ist halt so, und ich denke ich kann dabei für
viele Frauen sprechen, dass sich Frau halt gerne Gedanken über Männer macht!
Sicher ist es frustrierend, weil wir oft nicht wissen, was Sache ist, warum ER
das oder das macht und warum ER nicht anruft, warum ER jetzt das Interesse
verloren hat und und und .. aber auf der anderen Seite ist es nicht auch
herrlich, mit seinen FreundInnen über Männer zu reden? Bei einer Tasse
Tee/Kaffee oder Wein? Sein Verhalten zu analysieren, vom Schlimmsten auszugehen
und überzeugt sein, dass die wohl gemeinten, positiven Ratschläge der Freunde
nichts mit der Realität gemeinsam haben? Die Realität für uns Frauen ist ein
Grundsatz, oder nennen wir ihn auch Leitgedanke, der schon von den Ärzten in
den 1990er Jahren besungen worden ist - Männer sind Schweine! Davon gehen wir
Frauen mal aus, prinzipiell.
Deswegen bleiben wir Frauen höchstwahrscheinlich
bei den Männern hängen, die wider Erwarten keine Schweine sind. Die anrufen und
sich melden. Die bei uns bleiben, uns sagen, dass sie uns lieb haben, trotz
unserer Fehler und die sehen, dass sie einfach eine wunderbare Frau an ihrer
Seite haben und jeden Tag dafür dankbar sind. Das sind die Männer, die wir
Frauen wollen.
Für uns Frauen sind die bad boys das,
was "unabhängige und selbstbewusste Frauen" für Männer sind - äußerst
anziehend! Aber tief in unserem Inneren wissen wir, dass wir mit den bad
boys nicht glücklich werden ... und wenn wir es nicht tief in unserem
Inneren wissen, dann haben wir zumindest einmal in unserem Leben eine Erfahrung
mit einem bad boy gemacht ;)
An dieser Stelle möchte ich mich herzlich bei Charlotte Bronte bedanken,
die mit Jane Eyre uns Frauen die "Hoffnung" mitgegeben hat, dass
hinter jedem bad boy ein einsamer, trauriger Mann steht, Herr Rochester
natürlich, der nur die richtige Frau braucht, in die er sich verliebt und durch diese reine Liebe zu einem komplett neuen Menschen wird. Herzallerliebst!
Mittwoch, 27. November 2013
Mysterium Mann - was tun, wenn er sich "entliebt" hat?
Liebe Alle,
lang ist es her, seitdem ich das letzte Mal geschrieben habe, aber irgendwie ist mir nach der langen, doch intensiven Beschäftigung mit dem anderen Geschlecht kurzfristig die Lust darauf vergangen, noch weiter in das Mysterium "Mann" einzutauchen. Und ein Mysterium sind sie für mich ...
Ist man Single, findet man dieses Mysterium spannend, ein Rätsel, dass es zu lösen gilt. In der berühmten "Kennenlernphase" wird jede Geste, jedes Wort von ihm analysiert und auf die Waagschale gelegt, bedeutungslosem wird zu viel und bedeutungsvollen zu wenig hineininterpretiert. Gott, ich liebe diese Zeit! Selten lebt man so intensiv wie in einer Phase der ganz Frischverliebtheit, man schlägt sich Nächte um die Ohren, nur damit man bei IHM ist, vergisst auf Termine und Arbeit am nächsten Tag, um bei IHM zu sein, nimmt eine h Schlaf in Kauf, um bei IHM zu sein, vergisst auf Freunde und Familie, um bei IHM zu sein. Es ist wie eine Krankheit, ein Virus, von dem es keine Heilung gibt, außer bei IHM zu sein.
Jedoch wie jede Krankheit endet auch diese früher oder später und man erwacht aus dem Liebeskoma. Jetzt wird’s ernst, glüht die "Liebesflamme" weiter, wird sie vielleicht sogar immer größer und heller und beide können sich beständig daran wärmen? Oder erlischt sie und es bleibt nichts anderes zurück als ein paar kühle Rauchschwaden voller enttäuschter Erwartungen?
An dieser Stelle wäre es angebracht von mir, DAS Rezept gegen eine erloschene Glut anzubringen ... oder besser gegen, dass es überhaupt so weit kommt, dass die Glut erlischt, aber ich habe keines!
Gerade als Frau passiert es mir immer wieder, dass ich zu Beginn einer neuen Liebe eher skeptisch bin und mich eher bedeckt halte, wie viel mir an meinem Gegenüber liegt. Reiner Selbstschutz, immerhin will ich nicht immer viele Gefühle investieren und dann steh ich allein mit gebrochenen Herzen da. Zeigt mein Gegenüber aber über mehrere Wochen hinweg konstantes Interesse, werde auch ich lockerer .. und zeige meine Gefühle deutlicher. Bis irgendwann BUMM .. alles von seiner Seite abkühlt. Kennt ihr das? Anscheinend ist das ein Problem, dass mehrere Frauen haben .. denn ich habe jetzt innerhalb von zwei Wochen zwei Mails von Christian Sander dazu bekommen -
"3 Tipps wenn er sich distanziert" oder "Was, wenn er sich "entliebt" hat?"
Ein interessanter Gedanke .. die Geheimwaffe in der Hand zu haben, wenn der Mann laut Christan Sander sagt "Ich bin noch nicht bereit für eine Beziehung" (ganz ehrlich, ich habe schon einige Männer gedatet bzw. kurzfristige Liebschaften gehabt, aber diesen Satz hab ich mein ganzes Leben lang noch nicht gehört ... für mich klingt der so nach Hollywood, etwas überzogen und dramatisch - wenn es tatsächlich eine Frau gibt, die den Satz gehört hat -> die will ich kennen lernen!)
Also was ist die Geheimwaffe, die einen Mann bei der Stange hält?
Dem Mann zu zeigen, dass man unabhängig ist, selbstständig ist und keinen Mann zum Überleben braucht, dass frau dem Mann ziehen lassen muss, um seine Kämpfernatur anzufeuern, damit er wieder zurückkommt ....
Dasselbe Konzept soll auch bei Single Frauen funktionieren, damit sie überhaupt erst einen Mann anziehen.
Ist das also die Lösung? Unabhängig, selbstständig, authentisch? Zu beweisen, dass man ohne Mann leben kann?
Also: Die Wahrheit ist .. Herr Sander mag vielleicht die Männer verstehen, aber er versteht definitiv die Frauen nicht.
Natürlich können wir Frauen ohne Männer leben! Sie sind nicht unser Sauerstoff, ohne den keine Existenz möglich wäre. Frauen sind das stärkere Geschlecht, wir sind sowieso unabhängig und selbstständig, wir umgeben uns mit Männer nicht weil wir sie BRAUCHEN sondern weil es einfach schöner ist, Dinge zu zweit zu teilen. Frauen wollen privat nicht spielen (naja, zumindest nicht auf Dauer), sondern zur Ruhe kommen. Jemanden haben, der für sie da ist, ohne dauernd Regel zu befolgen oder "Tricks" anzuwenden, um jemanden zu halten. Beziehungen sollen nicht mühsam und einseitig sein .. und vor allem soll sich nicht immer die Frau Gedanken darum machen müssen, was sie tun muss, damit der Mann bleibt. Frauen sind einfach wunderbar -> und eines ist sicher, es gibt mehr Single Männer als Single Frauen.
Also mein Rezept ist: Nicht verzweifeln, wenn der Mann sich distanziert oder nicht mehr mag. Er war einfach nicht der Richtige und ich will mir meinen naiven Glauben behalten, dass mit dem richtigen Mann viele Dinge, die davor so schwierig gewirkt haben, plötzlich ganz einfach sind. Und das Gute daran ist, ich habe einige befreundete Paare als Beispiel dafür in meinem Umfeld.
:)
lang ist es her, seitdem ich das letzte Mal geschrieben habe, aber irgendwie ist mir nach der langen, doch intensiven Beschäftigung mit dem anderen Geschlecht kurzfristig die Lust darauf vergangen, noch weiter in das Mysterium "Mann" einzutauchen. Und ein Mysterium sind sie für mich ...
Ist man Single, findet man dieses Mysterium spannend, ein Rätsel, dass es zu lösen gilt. In der berühmten "Kennenlernphase" wird jede Geste, jedes Wort von ihm analysiert und auf die Waagschale gelegt, bedeutungslosem wird zu viel und bedeutungsvollen zu wenig hineininterpretiert. Gott, ich liebe diese Zeit! Selten lebt man so intensiv wie in einer Phase der ganz Frischverliebtheit, man schlägt sich Nächte um die Ohren, nur damit man bei IHM ist, vergisst auf Termine und Arbeit am nächsten Tag, um bei IHM zu sein, nimmt eine h Schlaf in Kauf, um bei IHM zu sein, vergisst auf Freunde und Familie, um bei IHM zu sein. Es ist wie eine Krankheit, ein Virus, von dem es keine Heilung gibt, außer bei IHM zu sein.
Jedoch wie jede Krankheit endet auch diese früher oder später und man erwacht aus dem Liebeskoma. Jetzt wird’s ernst, glüht die "Liebesflamme" weiter, wird sie vielleicht sogar immer größer und heller und beide können sich beständig daran wärmen? Oder erlischt sie und es bleibt nichts anderes zurück als ein paar kühle Rauchschwaden voller enttäuschter Erwartungen?
An dieser Stelle wäre es angebracht von mir, DAS Rezept gegen eine erloschene Glut anzubringen ... oder besser gegen, dass es überhaupt so weit kommt, dass die Glut erlischt, aber ich habe keines!
Gerade als Frau passiert es mir immer wieder, dass ich zu Beginn einer neuen Liebe eher skeptisch bin und mich eher bedeckt halte, wie viel mir an meinem Gegenüber liegt. Reiner Selbstschutz, immerhin will ich nicht immer viele Gefühle investieren und dann steh ich allein mit gebrochenen Herzen da. Zeigt mein Gegenüber aber über mehrere Wochen hinweg konstantes Interesse, werde auch ich lockerer .. und zeige meine Gefühle deutlicher. Bis irgendwann BUMM .. alles von seiner Seite abkühlt. Kennt ihr das? Anscheinend ist das ein Problem, dass mehrere Frauen haben .. denn ich habe jetzt innerhalb von zwei Wochen zwei Mails von Christian Sander dazu bekommen -
"3 Tipps wenn er sich distanziert" oder "Was, wenn er sich "entliebt" hat?"
Ein interessanter Gedanke .. die Geheimwaffe in der Hand zu haben, wenn der Mann laut Christan Sander sagt "Ich bin noch nicht bereit für eine Beziehung" (ganz ehrlich, ich habe schon einige Männer gedatet bzw. kurzfristige Liebschaften gehabt, aber diesen Satz hab ich mein ganzes Leben lang noch nicht gehört ... für mich klingt der so nach Hollywood, etwas überzogen und dramatisch - wenn es tatsächlich eine Frau gibt, die den Satz gehört hat -> die will ich kennen lernen!)
Also was ist die Geheimwaffe, die einen Mann bei der Stange hält?
Dem Mann zu zeigen, dass man unabhängig ist, selbstständig ist und keinen Mann zum Überleben braucht, dass frau dem Mann ziehen lassen muss, um seine Kämpfernatur anzufeuern, damit er wieder zurückkommt ....
Dasselbe Konzept soll auch bei Single Frauen funktionieren, damit sie überhaupt erst einen Mann anziehen.
Ist das also die Lösung? Unabhängig, selbstständig, authentisch? Zu beweisen, dass man ohne Mann leben kann?
Also: Die Wahrheit ist .. Herr Sander mag vielleicht die Männer verstehen, aber er versteht definitiv die Frauen nicht.
Natürlich können wir Frauen ohne Männer leben! Sie sind nicht unser Sauerstoff, ohne den keine Existenz möglich wäre. Frauen sind das stärkere Geschlecht, wir sind sowieso unabhängig und selbstständig, wir umgeben uns mit Männer nicht weil wir sie BRAUCHEN sondern weil es einfach schöner ist, Dinge zu zweit zu teilen. Frauen wollen privat nicht spielen (naja, zumindest nicht auf Dauer), sondern zur Ruhe kommen. Jemanden haben, der für sie da ist, ohne dauernd Regel zu befolgen oder "Tricks" anzuwenden, um jemanden zu halten. Beziehungen sollen nicht mühsam und einseitig sein .. und vor allem soll sich nicht immer die Frau Gedanken darum machen müssen, was sie tun muss, damit der Mann bleibt. Frauen sind einfach wunderbar -> und eines ist sicher, es gibt mehr Single Männer als Single Frauen.
Also mein Rezept ist: Nicht verzweifeln, wenn der Mann sich distanziert oder nicht mehr mag. Er war einfach nicht der Richtige und ich will mir meinen naiven Glauben behalten, dass mit dem richtigen Mann viele Dinge, die davor so schwierig gewirkt haben, plötzlich ganz einfach sind. Und das Gute daran ist, ich habe einige befreundete Paare als Beispiel dafür in meinem Umfeld.
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